Einzigartiges auf drei Rädern: neuwertiges Moped von 1952

Es ist ein ganz besonderes Geschenk, das wir da von einem Sammler erhalten haben: ein nahezu neuwertiges Moped, das 1952 gebaut wurde und gerade einmal 91 Kilometer auf dem Tacho hat. Und damit nicht genug: Es hat drei Räder und ist damit für ein Fahrzeug aus dieser Zeit eine absolute Rarität. Entwickelt, gebaut und verkauft wurde es in Gütersloh. Weiterlesen →

Zimmerfahrstühle und Handbetriebs-Fahrräder. Aus der Geschichte des Rollstuhls

Die „Erste Oeynhauser Krankenfahrzeug-Fabrik H. W. Voltmann“ stellte zwischen 1871 und 1979 in der westfälischen Kurstadt Bad Oeynhausen Rollstühle aller Art her. Es gab „Krankenfahrstühle“, wie sie lange genannt wurden, zum Schieben draußen („Fahrstühle“) oder in kleinerer Variante für drinnen („Zimmer-Fahrstühle“), ab etwa 1900 auch als „Selbstfahrer“ oder eben „Handbetriebs-Fahrräder“, ab den 1920er Jahren auch mit Elektro- oder Verbrennungsmotor. Alle diese bis in die 1960er Jahre hinein noch sehr sperrigen, aus Holz und Stahlrohr gefertigten Fahrzeuge hatten eines gemeinsam: Mit ihnen gewannen Gehbehinderte einen größeren Mobilitätsradius.

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„Ich integriere mich von frühmorgens bis spätabends.“ Vom Wegmüssen und Ankommen

Von Menschen, die zwischen 1946 und heute in Ostwestfalen einen neuen Anfang machen mussten, handelte ein Ausstellungsprojekt der Bielefelder Fotografin Hermine Oberück und der Mindener Kulturmanagerin Gertraud Strohm-Katzer. Die Fotoporträts und die persönlichen Einschätzungen von Flüchtlingen, Arbeitsmigranten, Zuwanderern aus den ehemaligen GUS-Staaten sowie Heimatvertriebenen waren bereits in Espelkamp in den LWL-Industriemuseen Glashütte Gernheim, Ziegelei Lage und der Altstädter Nicolaikirche in Bielefeld gezeigt worden. Weiterlesen →

Die Entdeckung der Beweglichkeit. Alter, Krankheit und Behinderung in der Geschichte

Körperliche Beweglichkeit hat viele Facetten. Was es heißt, durch Alter, Krankheit oder Behinderung eingeschränkt mobil zu sein, hat sich im Verlauf des letzten Jahrhunderts erheblich gewandelt. Mobilität als Voraussetzung für Lebensqualität, soziale Teilhabe und Selbstbestimmung wurde immer wichtiger. Weiterlesen →

Mobil bleiben – im Gesundheitszentrum Bad Laer

Mobilität bedeutet Lebensqualität. Das gilt insbesondere für Menschen, die aufgrund von Krankheit, Behinderung oder Kriegsverletzung in ihrer Beweglichkeit eingeschränkt sind. Mobilität ist auch wichtig in der konkreten Rettungs- und Behandlungssituation. Entsprechende Hilfsmittel sind heutzutage weit entwickelt. In früheren Zeiten war das nicht der Fall. Weiterlesen →