„Jud Süß“ – Geschichte(n) einer Figur

Die Ausstellung zeigte am Beispiel der historischen Figur Joseph Süß Oppenheimers, wie Vorurteile und Stereotypen kultiviert und fortgepflanzt werden können. Ausgehend von der Lebensgeschichte Oppenheimers wurden die verschiedenen antisemitischen aber auch positiven Versuche der Aufladung der Figur entlang ihrer Rezeptionsgeschichte verfolgt und bis in die heutige Zeit hinein präsentiert. Weiterlesen →

„Deserteure an Front und Heimatfront“? – NS-Justiz in Westfalen-Lippe

Die regionalhistorische Ausstellung dokumentiert das Gefangenenlager Oberems und das Schicksal von zwanzig Männern und Frauen aus Westfalen, die dort ihre Haftstrafen wegen „Wehrkraftzersetzung“ verbüßen mussten. Ihre „Delikte“ waren z.B. kritische Äußerungen zum nationalsozialistischen Staat, Sabotage in Rüstungsbetrieben und Beihilfe zur unerlaubten Entfernung von der Truppe. Weiterlesen →

Der Krieg auf der Bildpostkarte

90 Jahre nach dem Ende des Ersten Weltkrieges wurde mit dieser Ausstellung 2008 der Blick auf eine lange unbeachtete Bildquelle zur Geschichte des „Großen Krieges“ gelenkt. Millionen von Motivpostkarten wurden von 1914 bis 1918 zwischen Front und Heimat hin und her gesandt. Für viele Menschen prägten die Bildmotive auf den Karten ihr Bild vom Kriege selbst. Weiterlesen →

Einfälle für Abfälle. Kreativität in der Dritten Welt

Die Ausstellung zeigte, wie Menschen in der Dritten Welt mit einfachsten Materialien und Werkzeugen Dinge herstellen, die das Leben angenehmer und die tägliche Misere erträglicher machen. Ihnen fehlt es zwar an Geld, nicht aber an Kreativität und handwerklichem Geschick, und so entdeckt der staunende Tourist auf Märkten Sandalen aus Autoreifen, Herde aus Benzinfässern oder Autos, die Kinder aus Abfall gebastelt haben. Weiterlesen →