Zimmerfahrstühle und Handbetriebs-Fahrräder. Aus der Geschichte des Rollstuhls

Die „Erste Oeynhauser Krankenfahrzeug-Fabrik H. W. Voltmann“ stellte zwischen 1871 und 1979 in der westfälischen Kurstadt Bad Oeynhausen Rollstühle aller Art her. Es gab „Krankenfahrstühle“, wie sie lange genannt wurden, zum Schieben draußen („Fahrstühle“) oder in kleinerer Variante für drinnen („Zimmer-Fahrstühle“), ab etwa 1900 auch als „Selbstfahrer“ oder eben „Handbetriebs-Fahrräder“, ab den 1920er Jahren auch mit Elektro- oder Verbrennungsmotor. Alle diese bis in die 1960er Jahre hinein noch sehr sperrigen, aus Holz und Stahlrohr gefertigten Fahrzeuge hatten eines gemeinsam: Mit ihnen gewannen Gehbehinderte einen größeren Mobilitätsradius.

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