Was tut sich im Museum?

Auch wenn das Museum wegen der Pandemie nun schon wochenlang für den Publikumsverkehr geschlossen bleiben muss, heißt das nicht, dass innerhalb der Mauern Stillstand herrscht. Bei einem Spaziergang durch den Museumshof lassen sich in einigen Fenstern der Gebäude immer wieder neue Dinge entdecken. Es handelt sich dabei im Wesentlichen um Objekte, die Teil der Sammlungen sind, die sich im Magazin befinden oder als Leihgaben zur Verfügung gestellt werden.

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„Jud Süß“ – Geschichte(n) einer Figur

Die Ausstellung zeigte am Beispiel der historischen Figur Joseph Süß Oppenheimers, wie Vorurteile und Stereotypen kultiviert und fortgepflanzt werden können. Ausgehend von der Lebensgeschichte Oppenheimers wurden die verschiedenen antisemitischen aber auch positiven Versuche der Aufladung der Figur entlang ihrer Rezeptionsgeschichte verfolgt und bis in die heutige Zeit hinein präsentiert. Weiterlesen →

Immer wieder 1984

Das Projekt „Jugend und Archiv“ machte junge Menschen mit schriftlichen Quellen und Sammlungen in den Archiven vertraut, regte zu geschichtlichen Forschungen an und förderte die Auseinandersetzung mit der lokalen Geschichte. Das Stadtarchiv Gütersloh stellte 2009 anlässlich seines 25-jährigen Bestehens das Thema „Immer wieder 1984“ vor, das die Entstehung, Entwicklung und aktuelle Bedeutung von fünf in jenem Jahr gegründeten „Kulturorten“ der Stadt näher beleuchtete. Weiterlesen →

Jüdisches Leben in Westfalen

Seit fast eintausend Jahren leben Juden in Westfalen. Die ersten kamen als reisende Händler aus dem Rheinland hierher und siedelten sich vornehmlich in den Städten an. In den folgenden Jahrhunderten verlagerte sich das jüdische Leben in die ländlichen Regionen Westfalens. Bis zum Beginn des 19.Jahrhunderts lebten Juden etwa im Sauerland, im Münsterland, im Lippischen. Weiterlesen →