Termine

zweirad-treffenIm Mittelpunkt unseres Museumskonzepts steht nicht das Exponat, sondern der Mensch. Deshalb werden die meisten Ausstellungen von Führungen, Gesprächskreisen,  Zeitzeugenberichten, Konzerten und anderen Veranstaltungen begleitet. Um über neue Termine auf dem Laufenden zu sein, beachten Sie bitte auch unseren Facebook-Auftritt bzw. die Stadtmuseum-App sowie die Gütersloher Tagespresse.

 

Mittwoch, 31. Oktober 2018, 19 Uhr:
Musik im Museum. “Abendstille überall”

Zu einem musikalisch literarischen Abendprogramm lädt der Heimatverein am Reformationstag ins Stadtmuseum. Begleitet von Rainer Timmermann am frisch restaurierten museumseigenen Harmonium präsentiert der Projektchor Rondo Vocale ein knappes Dutzend Abendlieder aus vier Jahrhunderten. Klassische Balladen und Gedichte, aber auch moderne und humoristische Kurztexte stimmen die Besucher zusammen mit dem Liedgut auf kommende Herbstabende ein.

 

Sonntag, 04. November 2018, 14 bis 17 Uhr:
Museumstag am “Martinswochenende”

Am verkaufsoffenen Sonntag laden wir nach dem Einkaufsbummel zum Kultur- und Mitmachprogramm ein. Von 14 bis 17 Uhr können kleine und große Besucher im Fachwerkhaus Holzbilder entwerfen und anschließend über der Glut des Schmiedefeuers als Brandzeichen veredeln. Im Backsteinhaus stehen Führungen durch die aktuelle Sonderausstellung Einsatz in Tsingtau (14 und 16 Uhr) auf dem Programm. Zudem finden in der Ausstellung Kurzvorträge zur Gründungsgeschichte der deutschen Kolonie in China sowie zu den deutsch-chinesischen Wirtschaftsbeziehungen heute statt. Während des Aktionszeitraums beträgt der Museumseintritt pauschal 4 Euro (Familienkarte 10 Euro), damit sind alle Führungsgebühren und Materialkosten abgegolten.

Freitag, 9. November 2019, 17 Uhr:
Lesung  “Beziehungsgeschichten”

Im Rahmen der Lesestadt Gütersloh 2018  und auf Einladung der Alzheimer Gesellschaft Gütersloh ist der Autor Eckhard Pawloski im Stadtmuseum zu Gast. In seinem Buch Beziehungsgeschichten geht es um Kriegs- und Nachkriegskinder, die nie richtig gelernt haben über das zu reden, was ihnen unangenehm ist. Es zeigt die oft banal scheinenden, unbewussten und verdrängten Hintergründe für Beziehungsstörungen auf, die den meisten Menschen tatsächlich nicht bewusst sind.

 

Sonntag, 11. November 2019, 19 Uhr:
Lesung und Gespräch “Heeresbericht”

Zum 100. Jahrestag des Kriegsendes 1918 präsentiert das Stadtmuseum Gütersloh einen weitgehend vergessenen Autor und seine literarische Verarbeitung des Ersten Weltkriegs. In „Heeresbericht“ (1930) verarbeitet der Journalist Edlef Köppen (1893-1939) seine Erfahrungen als Kriegsfreiwilliger. Der Roman war literarisch auf der Höhe der Zeit und bestach durch seine wechselnden Montagen aus subjektiven Schilderungen und Bewusstseinsströmen der Protagonisten mit Originalpassagen aus Heeresberichten und anderen Kriegsakten. Die Grausamkeiten, die Sinnlosigkeit und Monotonie des Krieges treten dadurch eindrücklich hervor. Aus diesem Grund gehört der Roman zu den Büchern, die von den Nationalsozialisten im Frühjahr 1933 verbrannt wurden. In der Folgezeit war Köppen verboten.
Ulrich Koschmieder stellt den Autor und sein Buch im Gespräch mit Museumsleiter Franz Jungbluth vor und liest eine Auswahl besonders beeindruckender Passagen. Eine Veranstaltung im Rahmen der Lesestadt Gütersloh 2018.