Industriegeschichte

industriehist3Unsere zweite Dauerausstellung neben der medizinhistorischen behandelt die industrielle Entwicklung in Deutschland am Beispiel heimischer Firmen und damit schwerpunktmäßig die Textil- und Metallindustrie.

Von Transmissionen, Webstühlen und Tigel

Zu sehen sind ein Handwebstuhl und einer mechanischer Webstuhl aus den Beständen der in den 1970er Jahren geschlossenen Weberei Greve & Güth – beide noch voll funktionstüchtig.

industriehist2Zudem sind Werkzeuge, Werkbänke und Maschinen aus der metallverarbeitenden Industrie ausgestellt. Natürlich nimmt auch das Thema „Waschen und Waschmaschine“ Raum ein – der Hausgerätehersteller Miele ist nach Bertelsmann zweitgrößter Arbeitgeber der Stadt.

industriehistTipp: Nach einem Besuch im Stadtmuseum lohnt die Weiterfahrt ins sehenswerte Miele-Museum. Der Eintritt dort ist übrigens kostenlos.


Besonders wertvoll

Gütersloh ist ein traditioneller und erfolgreicher Industriestandort. Das war schon früher so und soll künftig natürlich bleiben. Daher gibt es in der industriegeschichtlichen Abteilung die Rubrik „Besonders wertvoll – Produkte aus Gütersloh gestern und heute”. Das Konzept: Den historischen Produkten traditionsreicher Gütersloher Betriebe werden jeweils die hochmodernen Artikel von heute gegenüber gestellt, wie z.B. die Software-Lösungen unseres Unternehmenspartners MODUS Consult.

Seit Dezember 2016 präsentiert sich dort anlässlich der Sonderausstellung Miniaturen und mehr der in Harsewinkel heimische Landmaschinen-Hersteller Claas.


Das starke Stück

Viele Exponate können wir aus Platzgründen gar nicht dauerhaft ausstellen, sondern verwaren sie in unserem Magazin. Das ermöglicht es uns, solche Stücke anderen Museen als Leihgabe zur Verfügung zu stellen oder aber industriehistorische Sonderausstellungen in unserem Hause aus unserem eigenen Bestand zu ergänzen. Außergewöhnliche Exponate stellen wir in der monatlichen Rubrik „Das starke Stück“ in der Neuen Westfälischen vor.